Der 30. Juni steht als Internationaler „Natur im Garten“ Tag europaweit im Zeichen des Gärtnerns im Einklang mit der Natur. Jeder Quadratmeter Balkon, Terrasse, Garten und Gemeindegrün, der ökologisch gepflegt wird und heimischen Tier- und Pflanzenarten Raum bietet, wird immer kostbarer. Besonders in Siedlungsgebieten hängt unsere Lebensqualität vom Umgang mit den noch verbliebenen Grünräumen ab. Gemeinsam mit zahlreichen Naturgartenfans setzt sich die Bewegung „Natur im Garten“ deshalb seit über 25 Jahren für lebenswerte Grünflächen ein. Bereits mehr als 21.000 Menschen zeigen mit der Igel-Plakette am Zaun, dass ihnen das Gärtnern mit der Natur wichtig ist. Mittlerweile gilt jedoch auch das Wappentier, der Igel, als gefährdet. Er ernährt sich von Insekten – ihm wäre deshalb schon etwas geholfen, wenn ungenutzte Bereiche in Gärten und Grünräumen nur selten gemäht werden und Laub unter Hecken liegen bleibt. Wer Igel schützen will, verzichtet auf den Einsatz von Mährobotern, Fadenmähern und Laubbläsern. Wer darauf nicht verzichten will, sollte Mähroboter nur tagsüber und unter Aufsicht laufen lassen. Wichtig ist es außerdem, selten gemähte Randbereiche, beispielsweise entlang von Hecken, als Rückzugsorte zu belassen. Zu bedenken ist: In einer kurzgeschnittenen Rasenwüste werden die Tiere kaum Nahrung finden. Wie viel Lebensraum für Igel bleibt, liegt in unserer Hand. Eins ist sicher: Jeder Quadratmeter zählt!
Der Weg zur „Natur im Garten“ Plakette
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Gartenerlebnis: Nachts im Naturgarten
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